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Gymnastik: Nicht immer nur gleiche Bewegung machen


Bei Beschwerden mit der Wirbelsäule wird der Spruch, dass es ein Kreuz mit dem Kreuz ist, häufig ausgesprochen.

So kann es vorkommen, dass der eine Rückenschmerzen bekommt, weil er Sport treibt, der andere hingegen weil er keinen Sport treibt. Auch wenn bei Rückenschmerzen meist der Tipp gegeben wird, dass man Sport treiben sollte, ist das allerdings nicht immer die optimalste Lösung.

Oftmalige Wiederholung nicht gut für Wirbelsäule

Die häufige Wiederholung einer Bewegung ist nicht besonders fördernd und wird auch von der Wirbelsäule schlecht vertragen. Auch wenn im Allgemeinen eine gesunde und starke Rückenmuskulatur bei Rückenbeschwerden vorbeugend wirkt, ist es allerdings auch keine Seltenheit, dass Sportler gerade deshalb über Beschwerden am Rücken klagen. Hingegen leiden Sportler, die über eine schwächere bis mittlere Muskulatur verfügen weniger über Rückenschmerzen.

Über die Gründe und Ursachen dieser Erscheinung wurde gestern um 19 Uhr eine Vortrag im Luthersaal in Bad Kreuznach gehalten. Um dabei einen Einblick zu bekommen, welche Übungen sich positiv auswirken, wurde sie auch dort direkt vorgeführt. Nach den sportlichen Veranschaulichungen wurde anschließend auch das Thema Ernährung aufgegriffen.

Um in Form zu bleiben, was für die Muskulatur und auch die Knochen und Gelenke wichtig ist, muss man nicht nur Müsli und Karotten verspeisen. Die Auswahl der Speisen ist dabei ebenso wichtig wie die Zubereitung. Auch sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Speisen man zu sich nimmt und was man nach dem Essen macht. Hier bietet sich vor dem Sport ein Salat oder ähnliches an.

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Mit blauem LED-Therapielicht gegen Rückenleiden


Zur Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland zählen die Rückenschmerzen. Die Zahl der Betroffenen liegt bei etwa 70 Prozent.

Die Wünsche aller Betroffenen sind meist die natürlichen Behandlungsmöglichkeiten, da diese keine oder nur wenige Nebenwirkungen haben und außerdem keine unnötige Belastung für den Körper darstellen. Die Realität sieht allerdings etwas anders aus: Die Patienten müssen nach wie vor chemische Medikamente und Tabletten einnehmen.

In Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten hat Philips eine neue Entwicklung im Bereich des Therapielichtes gemacht. Es konnte die schmerzmildernde Wirkung von blauem LED Licht nachgewiesen werden.

Bei der Bestrahlung des Rückens mit diesem Licht wird vom Patienten in erster Linie die Wärme gespürt. Auch wenn die Wärme als angenehm empfunden wird, so ist die Wirkung der Wärme sehr gering. Anders sieht die Sache aber bei den körpereigenen Prozessen aus, die durch das Stickstoffmonoxid angeregt werden. Die große Wirkung entsteht dort durch die Freisetzung dieses Moleküls.

Schmerzweiterleitung verringern

Die Muskeln entspannen sich als Folge des Therapielichts und die Entzündungsreaktion verringert die Schmerzweiterleitung. Zudem wirkt Stickstoff entzündungshemmend und fördert die Durchblutung. Durch die verbesserte Versorgung der Zellen können schmerzauslösende Stoffe besser abtransportiert werden.

Nun wird von Philips und den forschenden Universitäten daran gearbeitet, dass das blaue LED Licht alltagstauglich angewendet werden darf. Das Gerät, das eine Wende in der Schmerztherapie auslösen kann, soll nächstes Jahr 2012 auf den Markt kommen.

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Gynäkologische Ursachen von Kreuzschmerzen


Bei Rückenschmerzen können die Ursachen an einer anderen Stelle im Körper als der Wirbelsäule zu finden sein.

Manchmal können gynäkologische Erkrankungen oder Veränderungen der Grund für die Schmerzen sein. Laut Berufsverband der Frauenärzte sind vor allem jene Schmerzen verdächtig, die sich wie ein Gürtel um die Region der Leisten, der Bauchwand und des Kreuzbeins legen. Zu den Ursachen können Entzündungen im Bereich des kleinen Beckens, chronische Erkrankungen, veränderte Lage der Gebärmutter oder gynäkologische Tumore zählen.

Rückenschmerzen vor der Menstruation

Gewebewucherungen der Gebärmutterschleimhaut und der Muskelschicht um die Gebärmutter können ebenso zu Schmerzen im Rücken führen. Wachsam sollten Frauen auch dann sein, wenn die Rückenschmerzen immer einige Tage vor Beginn der Menstruation zyklisch auftreten.

Zu den Anzeichen bei gynäkologischen Erkrankungen gehören auch die Schmerzen beim Stuhlgang, Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Ein Druckgefühl in der Blase und häufiger Harndrang sind weitere Anzeichen. Die Probleme sollten in diesem Fall so wie die Rückenschmerzen mit dem Arzt besprochen werden.

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Milderung durch Yoga und Dehnungsübungen

Der Chronifizierung von Rückenschmerzen kann mit Prävention am besten begegnet werden. Übergewicht ist oft auch ein Faktor der Rückenschmerzen begünstigt.

Etwa 80 Prozent der an Rückenschmerzen leidenden Menschen versuchen die unterschiedlichsten Heilbehandlungen, um sich von ihrem Leiden erlösen zu lassen.

Die Ärzte raten meist bei Rückenschmerzen von strikter Bettruhe ab. Bewegung hingegen ist, sobald die schlimmsten Schmerzen vorüber sind, die beste Therapie. Um einen Ausgleich zur einseitigen, meist falschen Bewegung und Haltung zu bekommen, ist eine Sportart, wie zum Beispiel Joggen oder Yoga ratsam. Aber auch Schwimmen und Gymnastik sind gut dazu geeignet.

Die Wirksamkeit von Yoga und Dehnungsübungen wurden in einer amerikanischen Studie untersucht. Der Effekt auf die Milderung der chronischen Rückenschmerzen hat sich gleichermaßen gezeigt. Interessant ist, dass auch Geistesübungen die Rückenschmerzen lindern können und zwar ebenso gut wie Medikamente.

Bei der Linderungen sind außerdem, allerdings nur zeitlich begrenzt, Massagen sinnvoll. Das Lesen von Büchern, die eine Gruppe bei der Studie bekamen, führte dazu, dass diese wesentlich länger an den Schmerzen litten, als die anderen Gruppen die aktiv an Übungen teilnahmen.

Da sich die Ärzte bei diesem Krankheitsbild manchmal nicht zu helfen wissen, raten sie immer noch oft zu Operationen. Aus diesem Grund sollten Patienten, denen dazu geraten wird sich operieren zu lassen auf alle Fälle eine zweite Meinung einholen und es zunächst mit alternativen Methoden wie Sport probieren.

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Studie sucht Menschen mit chronischen Rückenschmerzen


Eine Studie zur Schmerzverarbeitung wird derzeit vom Institut für klinische Psychologie und Neuropsychologie durchgeführt.

Die Studie findet am Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) statt und umfasst Patienten mit chronischen Schmerzen. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Untersucht wird dabei, wie sich Schmerzmedikamente auf die Wahrnehmung und Verarbeitung von Schmerzen auswirken.

Menschen mit chronischen Rückenschmerzen gesucht

Für die Studie werden Menschen gesucht, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden. Für die Teilnahme an diesem Projekt ist die Voraussetzung, dass die Patienten keine Metallteile am oder im Körper tragen. Zudem dürfen sie an keinen entzündlichen, neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen oder Krebs leiden.

Betroffene, die im Alter zwischen 18 und 70 sind, im Umkreis von Heidelberg und Mannheim wohnen und an dieser Studie teilnehmen möchten, können sich unter Nennung des Stichwortes “Chronische Rückenschmerzen” telefonisch melden.

Projekttelefon mit Anrufbeantworter: 0621/1703-6321

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Rückenprobleme bei Kinder- und Jugendlichen

Bei Jugendlichen nehmen die Klagen über Rückenschmerzen zu. Dabei ist in einigen Fällen keine Therapie, sondern ein sportlicher Lebensstil notwendig.

Bis zu 70 Prozent der Jugendlichen leiden unter Schmerzen im Rücken. Diese treten oft auch nur zeitweise auf. Die auf dem Orthopädenkongress in Madrid präsentierte Studie zeigte dieses Ergebnis.

Jugendliche müssen nicht ständig zum Arzt

Leidet man in einem höheren Alter unter Rückenschmerzen, nimmt die Lebensqualität drastisch ab. Das trifft allerdings nicht oder nur bedingt auf junge Menschen zu. Bei jenen sind häufige Arztbesuche und Medikamente gewöhnlich nicht notwendig.

Im jungen Alter hat es einen viel größeren Nutzen, wenn man mögliche Ursachen bekämpft und ihnen entgegenwirkt. Dazu gehören zum Beispiel Bewegungsmangel und Übergewicht.

Daher wird zuerst auf den Wechsel zu einem sportlicheren Leben, mehr Bewegung und eine ausgewogenen Ernährung appelliert. Sind bereits Schmerzen aufgetreten, können Jugendliche eine Überbehandlung vermeiden, wenn sie auf ihre natürlichen Gesundheitsressourcen bauen.

Der Rücken ist über die Dauer des Lebens einer großen Belastung ausgesetzt, die nicht immer schonend für ihn ist. Dazu gehört unter anderem schwere, körperliche Arbeit. Auch das Sitzen über einen langen Zeitraum kann Rückenschmerzen auslösen; bereits schon in jungen Jahren.

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Physiotherapie bei unklarer Ursache immer angebracht


Zu den größten Gesundheitsproblemen in Deutschland, aber auch in anderen Industriestaaten, zählen die chronischen Rückenschmerzen. Meist kann dafür keine konkrete Ursache erkannt werden.

Die Therapie, welche die chronischen Schmerzen erträglicher machen sollten, ist für viele Patienten unzulänglich. Da in einer solchen Situation meist der Schmerz das Leben bestimmt, wissen häufig die Patienten nicht mehr, was sie dagegen tun sollten.

Um den Problemen der Patienten entgegen zu kommen und diesen somit einen Antwort zu geben, hat Dr. Thomas Mauser sich den Fragen gestellt. Dabei kam man zum Ergebnis, dass man auch mit akuten Rückenschmerzen einen Arzt aufsuchen sollte, um abklären zu lassen, ob schwerwiegende körperliche Ursache der Auslöser dafür ist. Zudem ist es wichtig, dass diese Schmerzen behandelt werden, da bei länger anhaltendem Bestehen die Gefahr vorliegt, dass die Rückenschmerzen chronisch werden. Sobald dies der Fall ist, handelt es sich nicht nur um Rückenschmerzen alleine sondern um eine eigene Krankheit, die viel komplexer ist.

Bei dem ersten Arztbesuch wegen Rückenschmerzen sollte man sich zunächst an einen Allgemeinmediziner oder einen Orthopäden wenden. Handelt es sich allerdings um chronische Rückenschmerzen, ist nach dem Schmerztherapeut und dem Allgemeinmediziner der Orthopäde die letzte Stelle, an die man sich wenden sollte.

Um eine korrekte Diagnose stellen zu können, ist neben einer eingehenden Untersuchung auch die bisherige Krankheitsgeschichte wichtig. Besteht der Verdacht, dass die Nerven verletzt sind, wird außerdem eine neurologische Untersuchung empfohlen.

Eine Röntgen- oder Kernspintaufnahme wird nur in besonderen Fällen gemacht. Zwei Drittel aller Rückenschmerzpatienten kennen die Ursache nicht. Physiotherapie ist, wenn die Ursache noch ungeklärt ist, immer eine angebrachte Therapieform.

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Universität Heidelberg erforscht Wirkung von Sport


Die Wirksamkeit sportlicher Aktivitäten wird an der Universität Heidelberg erforscht. Bevorzugt ist in den Studien die Thematik Rückenschmerzen.

Ob körperliche Aktivität Rückenschmerzen abmildern kann, wollen die Sportorthopäden innerhalb der nächsten dreieinhalb Jahre erforschen. Die Leitung wird von Dr. Nikolaus Streich übernommen. Mediziner der gesamten Republik nehmen an diesem Projekt teil. Die staatliche Förderung liegt deshalb bei etwa fünf Millionen Euro.

Zu den Ursachen für Rückenschmerzen kann neben strukturellen Beschwerden auch ein fehlendes Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln der Fall sein. Eine weitere Ursache, die immer häufiger vorkommt, sind psychische Probleme, die sich im Umgang mit Schmerz und Stress bemerkbar machen.

Um gezielt die Beschwerden zu bekämpfen und auch vorzubeugen, sollte regelmäßig ein geeignetes Training ausgeübt werden. Welches das sinnvollste Training im Einzelfall ist, wird nun auch durch diese wissenschaftliche und medizinische Arbeit herausgefunden werden.

Die Aufgabe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft ist in die Forschungsaufgaben zu intensivieren. Die Förderung und Koordination ist ebenso Teil davon bis hin zum Bereich Spitzensport.

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Strecken und Dehnen bei Rückenübungen auf der Kreuzbank


Eine Vielzahl an Leuten in der Bevölkerung leidet unter Schmerzen in der Rückengegend. Diese stammen meist von Verspannungen, die durch mangelnde Bewegung oder durch eine falsche Körperhaltung am Arbeitsplatz entstehen.

Häufig ist die Folgen dieser Schmerzen eine verkrümmte oder versteifte Wirbelsäule, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen.

Gegen Rückenschmerzen gibt es große Menge an Übungen. Hier können die Patienten, aber auch die Ärzte, schnell den Überblick verlieren. Streck- und Dehnhaltungen sind bei Rückenschmerzen eine wertvolle Übung, da die Muskulatur rund um die Wirbelsäule beansprucht wird.

In Volkshochschulen, Körperschulen, Fitnessstudios und teilweise auch auf Krankenkasse wird Hilfe angeboten und entsprechende Übungen durchgeführt. Dazu gehört auch ein spezielles Wirbelsäulentraining, Pilates und Feldenkreiskurse.

Da die Freizeit immer knapper wird und es andere Dinge im Leben gibt, lassen sich häufig nicht mal Patienten mit chronischen Rückenschmerzen auf die Übungen in den eigenen vier Wänden ein. Dabei sollte man nicht zögern und Hilfe in Form einer Krüzbank, auch Kreuzbank, ins Haus holen. Die Kruezbank ist ein Sprossengerät. Auf ihr können alle Übungen zum Strecken und Dehnen der Bänder und Muskulatur gemacht werden. Die Bewegungen sollten dabei entgegengesetzt der alltäglichen Belastung sein. So können die Rückenschmerzen auf Dauer besiegt werden.

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Initiative Change Pain Umfragen zu chronischen Schmerzen

Um chronische Rückenschmerzen zu behandeln sollten bei der Therapie mehrere Teile eingebaut werden. Dazu gehört eine medikamentöse Behandlung, die individuell und punktgenau abgestimmt sein sollte.

Auch physiotherapeutische und psychotherapeutische Maßnahmen wären zu berücksichtigen. Eine Umfrage der Initiative Change Pain zeigt, dass ein Großteil der befragten Patienten die unter chronischen Rückenschmerzen leiden diese Schmerzen stärker empfinden, als sie es nach einer erfolgten Schmerztherapie erwarten würden.

Richtiger Arzt für richtige Therapie

Ebenso schwer wie auch wichtig ist die Wahl des richtigen und passenden Arztes. Zur Auswahl stehen der Allgemeinmediziner, der Orthopäde und der Schmerztherapeut.

  • Wie gestaltet sich das Leben, wenn man die Medikamente betrachtet?
  • Müssen diese nun für den Rest des Lebens eingenommen werden?
  • Was ist, wenn man die Medikamente nicht verträgt?

Da bei chronischen Rückenschmerzen diese und noch mehr Fragen auftauchen, sollte die Meinung von Experten bei der Beantwortung aller Fragen berücksichtigt werden.